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Corona-Regeln in Südtirol: Etwas Durchblick durch das Regelchaos, Stand: 13.05.2022

Durch die sich ständig ändernden Regeln zum Infektionsschutz sind die Menschen zu Recht verunsichert. Sinnvolle bis bizarre Corona-Regeln vermehren sich zur Zeit schneller als das Virus selbst. Die meisten wissen gar nicht mehr, was aktuell wo und wann und wie lange erlaubt ist uns was nicht. Und welche Ausnahmen für Geimpfte, Getestete und Genesene wo gelten oder wann-wie-wo gelten werden. Das gilt im besonderen für Reisen ins Ausland. Wenn dann noch mehrere Grenzen passiert werden müssen, wird es erst richtig unübersichtlich. Deshalb stellen wir an dieser Stelle die wichtigsten Informationen zusammen, mit Schwerpunkt für unsere Gäste aus Deutschland.

Aktuelle Änderungen (neueste zuerst):



Österreich: Durch- und Weiterreise (ohne Zwischenstopp)
´´Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist ohne Einschränkungen möglich. Mit Verzögerungen an den Grenzen ist zu rechnen. Transitreisende sind von der elektronischen Registrierung und der Testnachweispflicht ausgenommen.´´
Quelle: Auswärtiges Amt

 


Österreich: Mit Zwischenstopp

Einreiseverschärfung auch in Österreich: Hier gilt "2G", also geimpft oder genesen. "Zusätzlich muss ein aktueller PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder eine Booster-Impfung (gilt sofort ab dem Tag der Impfung) vorliegen."

"Seit dem 10. Juni entfällt die Registrierungspflicht vor der Einreise nach Österreich („Pre-Travel-Clearance“) bei der Einreise aus sicheren Ländern (siehe „Liste der Länder mit Einreise ohne Quarantäne“). Dies gilt aber nur, wenn ihr getestet, geimpft oder genesen einreist (Nachweis erforderlich). Wollt ihr euren Test nach der Einreise nachholen, müsst ihr euch weiterhin vorab registrieren. Ebenso ist die Registrierung bei der Einreise aus allen anderen Ländern weiterhin notwendig. Die Registrierungsbestätigung ist bei einer Kontrolle elektronisch oder ausgedruckt vorzuweisen."

(*) In Österreich gilt generell die ´´3-G-Regel´´

Für die Einreise ohne Quarantäne benötigt ihr einen dieser drei Nachweise:
Quelle: Austria Info


Südtirol: Einreise
Bei der Einreise muss die einreisende Person "das digitale COVID-Zertifikat der EU (EU-CoronaPass) vorweisen, aus dem hervorgeht, ob man genesen, geimpft oder getestet ist. Es ist weiterhin auch möglich, eine ausgedruckte Bestätigung eines negativen Tests, eine Genesungsbescheinigung oder einen Impfnachweis vorzulegen.

Quelle: Südtirol Info

Der EU-Coronapass

Der bisher gültige nationale "Grüne Pass" wurde durch den EU-weit gültigen Coronapass abgelöst. Das ist für Reisende auch wesentlich leichter zu handhaben. Am einfachsten ist es, dieses Zertifikat auf seinem Smartphone zu speichern. Hierfür eignet sich z.B. die bekannte Corona-Warn-App oder die CovPass-App vom RKI. Alle Zertifikate (Impfnachweis, negatives Testergebnis) können auch in Papierform ausgestellt werden. Wer ganz sicher gehen will, kann auch sein Impfbuch mitführen.

Der EU-CoronaPass bescheinigt einen der nachstehenden Punkte:
Testpflicht vor der Einreise (nur für Reisende, die weder geimpft noch genesen sind):
Knackpunkt ist die Testpflicht bei der Einreise. Da auch ein PCR-Test, anders als bei der Einreise nach Österreich, nicht älter als 48 Stunden sein darf, ist ein solcher Test kaum praktikabel: Denn das Ergebnis bekommt man je nach Region erst nach 2-3 Tagen (in einigen Großstädten geht´s mit ein wenig Glück auch etwas schneller). Wird ein PCR-Test 1-2 Tage vor dem Anreisetag durchgeführt und die Anreise dann am frühen Morgen gestartet, kommt ein solches Ergebnis deshalb in jedem Fall zu spät. Bleibt also nur noch der Antigen-Test (="Schnelltest") übrig, der am Tag vor der Anreise durchgeführt, bereits nach ca. 15 Minuten ein Ergebnis liefert, das zwar nicht so genau aber dafür rechtzeitig verfügbar ist. Offizielle Bescheinigung bzw. Zertifikat nicht vergessen!


Gastronomie und Coronaregeln in Südtirol:

Die meisten Einschränkungen und Regeln sind aufgehoben.

FFP2-Maskenpflicht gilt nach wie vor...

Quellen: [1] Südtirol Info[2] ADAC: Coronaregeln


Rückreise aus Südtirol oder Österreich nach Deutschland:
Alle Länder - und damit auch Südtirol und Österreich - gelten mit Wirkung zum 3.3.2022 nicht mehr als Hochrisikogebiet. Damit entfallen dann alle verschärften Ein- bzw. Rückreisebedingungen. Nur Ungeimpfte müssen noch einen negativen Test bei der Ein- bzw. Rückreise nach Deutschland nachweisen können.

Quelle: ADAC: Rückreise nach Deutschland


Infektionsgeschehen in Südtirol:
Die 7-Tages-Inzidenz ist (Stand: 13. Mai) leicht auf 405 gesunken. Vieles deutet also auf eine weitere Entspannung in der nächsten Zeit hin. Die tagesaktuellen Zahlen können der entsprechenden Informationsseite der Südtiroler Landesverwaltung entnommen werden: Aktuelle Daten zum Coronavirus.



Sich selber und andere schützen: Ansteckungen vermeiden, gesund bleiben!

  1. SarsCoV-2 ist ein hochinfektiöses und äußerst gefährliches Virus, das im schlimmsten Fall die schwere Lungenkrankheit CoviD-19 auslöst, die dann oft zum Tode führt. Auch nach überstandener Infektion können irreversible Schäden zurückbleiben, ´Long-CoviD´ genannt. Besser, man geht diesem Virus aus dem Weg, auch nach einer Impfung. Die mittlerweile weltweit dominierende Omikron-Variante hat die Delta-Variante in kürzester Zeit verdrängt und ist rund 4-mal ansteckender als die ohnehin schon extrem ansteckende Delta-Variante bzw. Masern oder Windpocken.

  2. Seit Ende November 2021 breitet sich die "Omikron" genannte Variante B.1.1.529 weltweit rasend schnell aus und ist heute weltweit dominierend. Die Datenlage über Infektiösität und Gefährlichkeit ist mittlerweile (8.2.2022) recht eindeutig. Als gesichert gilt derzeit eine gegenüber Delta ca. 4-mal höhere Infektiösität. Gleichzeitig führt Omikron gegenüber Delta zu deutlich weniger schweren Krankheitsverläufen. Aktuelle Zahlen sprechen sogar für eine auf rund 1/3 reduzierte Gefahr für einen schweren Krankheitsverlauf mit Hospitalisierung. Damit stellt Omikron höchstwahrscheinlich eine gute Chance dar, in absehbarer Zeit endlich in die Endemie zu kommen. Insbesondere voll Geimpfte und "Geboosterte" entwickeln nach einer in der Regel harmlosen / nicht wahrnehmbaren Infektion mit Omikron einen extrem hohen Infektionsschutz, auch gegenüber zukünftige Varianten.

  3. Ansteckungen (nicht nur mit Corona) finden drinnen statt, meist über Aerosole! Also überall dort wo sich viele Menschen in geschlossenen, schlecht belüfteten Räumen befinden. Hier spielt auch die Aufenthaltsdauer eine entscheidende Rolle. Merke: Den Zigarrenraucher in der Zimmerecke riecht man im ganzen Raum wenn die Fenster zu sind.
    Die meisten Menschen lüften ihre Innenräume bei kühlen Außentemperaturen gar nicht. Bloß keinen Durchzug riskieren! Aus Angst, sich dabei eine "Erkältung" zu holen. Das ist finsterstes Mittelalter! Fakt ist, dass jede "Erkältung" stets durch einen passenden Erreger verursacht wird, eine Infektion also. Die Angst, dass allein die Zugluft eine "Erkältung" verursacht, ist völlig unbegründet. Angst ist kein guter Ratgeber. Aufklärung ist besser. Ganz nebenbei: Den irreführenden Begriff "Erkältung" gibt es nur in der Umgangssprache. Der korrekte Begriff: Grippaler Infekt! Und den holt man sich fast immer in schlecht belüfteten Räumen (Aerosol-Übertragung), genau so wie Corona. Logisch, denn die unterschiedlichen Viren nutzen die gleichen Transportwege von einem Menschen zum anderen. [7]

  4. Ansteckungen finden nicht draußen statt! Auch wenn uns Ausgangssperren und Maskenpflicht im Freien das Gegenteil suggerieren wollen. Draußen ist es sicher, solange man einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5m einhalten kann (Tröpfcheninfektion!). Entgegen anders lautender Vorschriften macht das Tragen einer Maske draußen abseits größerer Ansammlungen absolut keinen Sinn. Denn: Belastete Aerosole werden sofort vom Winde verweht und können nicht anstecken. Hier dürfen auch Zigarren geraucht werden 😇
    »Ein Virus macht noch keine Infektion, dazu braucht man einige hundert bis einige tausende.« meinen Aerosolforscher wie GAeF-Präsident Christof Asbach. Diese Feststellung sollte man immer im Hinterkopf haben, bevor man hinter jedem Baum ein Virus lauern sieht. Einschränkend muß man allerdings hierzu sagen, dass durch Omikron eine weit geringere "Virendosis" eine Infektion auslösen kann. Hier wird ein Faktor 4 gegenüber Delta als plausibel angenommen.
    Trotzdem gilt auch hier: Angst ist kein guter Ratgeber - Aufklärung ist besser. [4]

  5. Drinnen die Maske zu tragen, macht dagegen sehr wohl Sinn, wenn sich dort mehrere Personen aufhalten. Zusätzlich sollte der Aufenthalt drinnen so gut es geht vermieden oder verkürzt werden. Innenräume lüften, so oft und so gut es geht. Denk an den Zigarrenraucher... 😡
    Masken, die man draußen "feuchtgeatmet" hat, sollten drinnen durch eine frische Maske ersetzt werden. Feuchte Masken wirken nicht mehr!
    Bei Maskenpflicht im Freien (Menschenansammlungen), immer einen kleinen Vorrat an Masken dabei haben. Behältnis zum Entsorgen der feuchten Masken nicht vergessen.

  6. Heißt: Raus an die frische Luft! Sport treiben, tief durchschnaufen oder einfach mal die Seele baumeln lassen. Das stärkt ganz nebenbei auch das Immunsystem, hält die grauen Zellen frisch und steigert das Wohlbefinden ungemein.

  7. Schnelltest negativ - gleichbedeutend mit einer Absolution? Leider nein! Besonders kurz nach einer Ansteckung, also in derjenigen Phase, in der das Virus gerade beginnt, sich massenhaft zu vermehren, reicht die Virenlast manchmal noch nicht ganz aus, um vom Schnelltest erkannt zu werden. Zum Infizieren anderer reicht sie dann aber sehr wohl! In dieser kurzen Übergangszeit sind sogenannte "falsch-negative" Testergebnisse durchaus möglich. Trotzdem verringern diese Schnelltests - breit angewendet - die Gefahr der Virenverbreitung beträchtlich, bringen sie aber eben nicht ganz auf Null. Also - immer schön vorsichtig bleiben - auch mit Schnelltest! [5]

  8. Impfen / "Boostern"
    Bei genauerer Betrachtung der aktuellen Datenlage ist das Impfen der mit weitem Abstand beste Weg aus der Pandemie. Die derzeit zugelassenen Impfstoffe sind nachgewiesenermaßen sicher und hoch wirksam. Denn sie wurden weltweit mittlerweile x-milliarden-fach verimpft, so dass wir hier über eine beispiellos breite Datenbasis verfügen, was die Sicherheit und Wirksamkeit betrifft. Verdachtsfälle auf stärkere Nebenwirkungen gibt es bei ca. 1 von 5.000 Impfungen [8].
    Andererseits:
    Die Gefahr, sich in den nächsten Monaten ungeimpft Omikron einzufangen, beträgt nahezu 100%. Je nach Alter und Risikofaktoren [9] werden sich weit unangenehmere bis lebensgefährliche Nebenwirkungen einer solchen "natürlichen" Infektion in 1 von 10 (ältere) bis 1 von 240 (jüngere) Fällen einstellen (aus Quotient Inzidenz / Hospitalisierungsinzidenz) [10]. Leider wird in der genannten Quelle der Impfstatus nicht berücksichtigt, so dass sich für Ungeimpfte sogar noch ein beträchtlich höheres Risiko ergibt. Es sollte also - mit ein wenig gesundem Menschenverstand - nicht allzu schwer sein, sich hier für die eine oder andere Option zu entscheiden.
    Und ganz nebenbei:
    Eine hohe Impfquote in der Bevölkerung rettet nicht nur viele Menschenleben.
    • Sie verhindert auch dieses ständige "Hin und Her" zwischen Lockdown / Einschränkungen der Grundrechte und wieder Lockerungen vor der nächsten Welle.
    • Sie verhindert volle Kliniken / Intensivstationen, die dann für andere Notfälle nicht mehr zur Verfügung stehen.
    • Sie verhindert die enormen Kosten, die mit dieser Pandemie einhergehen.
    • Sie verhindert die enormen Schäden für unsere Kinder, die durch Einschränkungen in der Bildung / Sportunterricht sonst immer weiter wachsen.
    Sowas können wir nicht wirklich wollen, denn es zerstört uns alle auf Dauer!

  9. Noch ein Hinweis an frisch Geimpfte: Auch wenn Du den ersten Piks schon bekommen hast: Du selber hast ab ca. 2 Wochen danach nur noch ein verschwindend geringes Risiko, nach einer Ansteckung mit SarsCoV-2 ernsthaft an CoviD-19 zu erkranken. Aber: Du kannst dieses fiese Virus im Falle einer solchen Ansteckung (freilich mit einer auf die Hälfte reduzierten Wahrscheinlichkeit) durchaus noch an andere weitergeben, die vielleicht nicht so gut geschützt sind. Und das willst Du nicht! Solange gelten für Dich - aus diesem gutem Grund - also die selben Regeln wie bei den ´Ungepiksten´ - bis zum zweiten Piks! Erst danach kommt Deine Viruslast nach einer Ansteckung bei weitem nicht mehr in den Bereich, der andere gefährden könnte (="sterile Immunisierung"). [6] Bitte beachte, dass die nun dominante Omikron-Variante zur Folge hat, dass die Wirkung einer 2-fachen Impfung bereits nach 3 Monaten allmählich beginnt nachzulassen. Eine "Auffrischung" ist nach ca. 4-5 Monaten dringend anzuraten. Dadurch wird der Schutz für Dich selber und auch für andere wieder hergestellt.
Quellen:
[1] Südtirol Info
[2] ADAC: Coronaregeln
[3] Forscher prangern Corona-Politik an: ´´Drinnen lauert die Gefahr´´ (Tagesschau, 2021-04-12)
[4] Aerosolforscher: Sport im Freien ohne Corona-Gefahr (Zeit Online, 2021-04-20)
[5] Wie verlässlich sind Corona-Antigen-Schnelltests? (Medizin transparent, 2021-04-21)
[6] RKI: Virusübertragung durch geimpfte Personen unwahrscheinlich (Ärzteblatt, 2021-04-08)
[7] Kann Zug durch offene Fenster wirklich Erkältungen verursachen? (Tagesspiegel, 2020-08-09)
[8] Sicherheit von Impfstoffen (Paul-Ehrlich-Institut)
[9] Risikofaktoren für einen schweren Krankheitsverlauf (Bundesamt für Gesundheit)
[10] CoviD-19-Trends (RKI, tägliche Aktualisierung)

In diesem Sinne: Bleib´ gesund und schütze Deine Mitmenschen!

Wir versuchen, die Infos auf dieser Seite so aktuell wie möglich zu halten. Es können sich aber immer wieder kurzfristige Änderungen ergeben.


 



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